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Öffnungszeiten
Mo - Do 7- 18.30 Uhr, Fr: 7 - 13 Uhr

Angewendet wird die manuelle Therapie von Physiotherapeuten, die eine Zertifikatsweiterbildung von mindestens 260 Stunden absolviert haben. Bei der manuellen Therapie handelt es sich um diagnostische und therapeutische Techniken an der Wirbelsäule und an den Extremitäten, welche einerseits zur Auffindung, aber auch andererseits zur Behandlung reversibler Funktionsstörungen am Bewegungsapparat dienen.

Diese reversiblen Funktionsstörungen finden sich in Gelenken, Muskulatur und Nerven. Hierbei muss man zwischen Struktur- und Funktionsstörungen unterscheiden. In den meisten Fällen handelt es sich um Funktionsstörungen, die mit einem verminderten Gelenkspiel, einer veränderten neuromuskulären Steuerung oder einer Koordinationsstörung einhergehen. Bezüglich der Strukturstörungen muss der Therapeut überprüfen, ob es sich um einen der Norm entsprechenden Befund handelt, ob eine natürliche Degeneration vorliegt oder ob es sich um eine atypische Strukturzerstörung handelt. Irreversible Strukturzerstörungen können manualtherapeutisch nicht behandelt werden.


Ursachen

In der Behandlung geht es nun darum, diese Beschwerden zu beheben, die oft ihre Ursache in einem Missverhältnis zwischen Belastbarkeit und Belastung haben. Es soll somit das physiologische und normale Zusammenspiel zwischen Gelenk, Muskulatur und Nerven im Bewegungsapparat wiederhergestellt werden.

Behandlungsmöglichkeiten

Dem Manualtherapeuten stehen hier nun zahlreiche Behandlungsmöglichkeiten bzw. verschiedene Behandlungstechniken zur Verfügung, wie z.B. passive und aktive Mobilisationen, sowie Übungen zur Kräftigung und Stabilisation, aber auch Automobilisationen und Eigenübungen zu denen der Patient angeleitet wird.